Lexikoneinträge V–X


V

Vektor = Gen-Taxi

Plasmide, Bakteriophagen oder andere Viren, die in der Gentechnik verwendet werden, um fremde DNS in Zellen einzuschleusen.

Vererbung

Weitergabe der Gene von den Eltern an ihre Kinder. Während menschliche Körperzellen von jedem Chromosom - und damit von jedem Gen - zwei Stück (2 x 23 = 46 Chromosomen) besitzen, kommt in menschlichen Ei- und Samenzellen jedes Chromosom nur einmal vor (23 Chromosomen). Bei der Verschmelzung der Eizelle (23 Chromosomen) und der Samenzelle (23 Chromosomen) entsteht eine befruchtete Eizelle (46 Chromosomen), aus der dann das Kind heranwächst. Auf diese Weise erben Kinder eine Hälfte ihrer Gene von der Mutter und die andere Hälfte von ihrem Vater.

Viren

Kleinste Partikel, die aus Eiweissen und DNS oder RNS aufgebaut sind. Viren können sich nicht selbstständig vermehren. Sie brauchen immer eine lebende Zelle dazu. Je nach Virus entweder ein Bakterium, eine Pflanzen-, Menschen- oder Tierzelle. Weil sich Viren nicht selbstständig vermehren können, gelten sie nicht als Lebewesen.

W

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Weisse Gentechnik

Siehe "Gentechnik, weiss"

Wirtsorganismus

Empfängerorganismus, auf den fremde DNS übertragen wird.

X

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X-Chromosom

Geschlechtschromosom. Frauen tragen zwei X-Chromosomen in ihren Zellen, Männer nur eines.